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CO2-Links

Kyoto-Protokoll

1997 konnte in Kyoto ein Konsens für erste verbindliche Schritte zur Reduktion der Treibhausgasemissionen gefunden werden. Im Sinne der Klimakonvention haben die Industrieländer dabei voran zu gehen. Die Industrieländer verpflichten sich darin, ihre Treibhausgasemissionen im Schnitt der Jahre 2008-2012 - die so genannte "erste Verpflichtungs-Periode" - um durchschnittlich 5.2% gegenüber 1990 zu reduzieren. Die Vorgabe für die Schweiz lautet gleich wie für die Europäische Union: Reduktion der Treibhausgasemissionen im Schnitt der Jahre 2008-2012 um 8% auf den Stand von 92% gegenüber 1990.
Kyoto-Protokoll [69 KB]

Emissionshandel

Im Rahmen des Kyoto-Protokolls erhalten Industriestaaten Emissionsrechte im Umfang ihrer Reduktionsverpflichtung. Eine Einheit (z.B. Assigned Amount Unit AAU) berechtigt zur Emission einer Tonne CO2. Die Schweiz teilt diese Rechte im Rahmen des nationalen Emissionshandelssystems an Unternehmen mit Reduktionsverpflichtungen zu. Der Emissionshandel schafft eine marktwirtschaftliche Basis, um CO2-Emissionen dort zu reduzieren, wo es am kostengünstigsten ist. Ökologisch wirksames Handeln wird nach wirtschaftlichen Kriterien umgesetzt.
Emissionshandel in der Schweiz

Klimarappen

Die Stiftung Klimarappen ist eine freiwillige Massnahme der Schweizer Wirtschaft für einen wirksamen Klimaschutz. Sie hat sich gegenüber dem Bund verpflichtet, im Zeitraum 2008 bis 2012 12 Mio. Tonnen CO2 zu reduzieren, davon mindestens 2 Mio. Tonnen im Inland. Finanziert wird die Stiftung durch eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter Benzin- und Dieselimporten.
Stiftung Klimarappen